Patienteninformationen
Reise-Impfungen
Gesundheit durch rechtzeitigen Impfschutz bewahren.
Kopfläuse
Informationen über den Umgang mit Kopfläusen
Für die Vernichtung von Kopfläusen stehen verschiedene Mittel zur Verfügung: "Goldgeist forte" oder "Infectopedicul". Für alle drei Mittel gilt folgende Vorgehensweise:
1.Tag: den Kopf mit ausreichend Läusevernichtungsmittel waschen und einwirken lassen. Danach die Haare gut ausspülen und in nassem Zustand mit dem Läusekamm gut auskämmen. 5.Tag: Haare gut nass machen und erneut auskämmen. 9. oder 10.Tag: Behandlung mit dem Läusemittel wie an Tag 1 wiederholen und nasse Haare gut auskämmen. 13. und 17.Tag: Tag erneutes nasses Auskämmen der Haare. Die Schule oder der Kindergarten kann bereits nach der ersten Behandlung wieder besucht werden. Nach den Ausführungen des Robert Koch Instituts ist ein ärztliches Attest hierfür nicht erforderlich.
Schweinegrippe
Informationen zur neuen Grippe, sogenannten „Schweinegrippe“
Seit Monaten beschäftigen sich Medien und Politiker mit der neuen Grippe und die Zahl der Erkrankten hat tatsächlich sehr große Ausmaße angenommen. Auch in unserer Praxis haben wir bereits zahlreiche Fälle diagnostiziert und behandelt. Unsere generelle Erfahrung ist die, dass es sich hierbei um eine sehr leichte Form der Grippe handelt und diese in der Regel auch sehr schnell überwunden wird.Angst und Panik ist daher aus unserer Sicht nicht angebracht.
Falls Sie an Fieber, Gliederschmerzen, Husten und Übelkeit mit einem plötzlichen Krankheitsbeginn erkranken, sollten Sie nicht zögern und einen Termin in unserer Sprechstunde vereinbaren. Bei einem allmählichen Beginn handelt es sich eher um eine banale Erkältung. Bitte beachten Sie die allgemeinen Empfehlungen zum Infektionsschutz, die in der Presse und im Internet veröffentlicht werden. Besonders weisen wir Sie hierbei auf die Internetseite: www.wir-gegen-viren.de und auf die Informationen des Gesundheitsamt Pforzheim auf www.enzkreis.de hin, auf der Sie alle wichtigen Informationen und Ratschläge für Schutzmaßnahmen bekommen. Empfehlungen zum Schutz vor Infektionen finden Sie auf der Rückseite dieses Blatts.
Zur Impfung nehmen wir folgendermaßen Stellung: da aus unserer Sicht der vorhandene Impfstoff noch zu wenig erprobt wurde und zahlreiche Risiken in sich birgt, werden wir vorerst abwarten und nicht impfen.
Ihr Praxisteam
Zum allgemeinen Infektionsschutz gelten unverändert die „Empfehlungen zur persönlichen Infektionshygiene“ (Gesundheitsamt Pforzheim):
1. Richtig Hände waschen
Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife, auch zwischen den Fingern.
2. Hände vom Gesicht fernhalten
Vermeiden Sie es, Mund, Nase oder Augen mit den Händen zu berühren, weil auf diesem Weg Viren von den Händen über die Schleimhäute in den Körper gelangen können.
3. Hygienisch husten und niesen
Halten Sie beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Personen. Husten und niesen Sie in ein Einmaltaschentuch oder in Ihre Armbeuge, auf keinen Fall in die Hand. Das Taschentuch gehört nach einmaliger Benutzung sofort in den Abfall.
4. Auf erste Anzeichen achten
Auf eine Grippe weisen plötzliches hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Husten und Gliederschmerzen hin. Wenn Sie sich krank fühlen, vereinbaren Sie telefonisch mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin einen Termin, um ein Ansteckungsrisiko im Wartezimmer zu vermeiden.
5. Andere schützen
Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakt wie Umarmen, Küssen usw. Wenn Sie zu Hause versorgt werden, halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf. Achten Sie auf generelle Sauberkeit Ihrer Wohnung, insbesondere in Küche und Bad. Auch beim Naseputzen gibt es eine klare Empfehlung: Verwenden Sie stets ein Einmaltaschentuch, das Sie wirklich nur einmal benutzen und sofort entsorgen, z. B. in einer am Bett bereitliegenden Plastiktüte. Waschen Sie sich wenn möglich anschließend die Hände, um eine Virusübertragung auf andere Menschen zu vermeiden.
6. Geschlossene Räume regelmäßig lüften
Lüften Sie geschlossene Räume drei- bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Dadurch wird die Zahl der Viren in der Luft verringert, ein Austrocknen der Mund- und Nasenschleimhäute verhindert.
7. Abstand halten, Menschenansammlungen meiden
Viren verbreiten sich besonders dann, wenn Menschen einander nahekommen. Sie können also einer Ansteckung vorbeugen, indem Sie möglichst Abstand zu anderen halten.
8. Über Hygienemasken Bescheid wissen
Eine Hygienemaske aus einer mehrlagigen Filterfläche, die über Kinn, Mund und Nase getragen wird (Mund-Nasen-Schutz z. B. aus der Apotheke), verhindert in erster Linie die Anzahl von Erregern, die vom Anwender in die Umgebung ausgeatmet werden. In begrenztem Maße schützt sie aber auch vor dem Einatmen großer Tröpfchen oder Spritzer.
